Participatory Design (PD) ist ein Ansatz der Softwareentwicklung, der auf die intensive Kooperation zwischen Softwareentwicklern und Anwendern setzt. Dieser Ansatz basiert traditionell auf Methoden, die eine lokale Nähe der Beteiligten erfordert. Allerdings ist die Softwareentwicklung in zunehmenden Maße von der Globalisierung bestimmt und findet eher in Organisationsnetzwerken statt. Dies ist eine Herausforderung für die – auch von der effective WEBWORK empfohlene – partizipative Vorgehensweise.
Dorina Gumm hat zusammen mit Karin Danielsson Öberg (Schweden) und Amir Naghsh (England) ein Sonderheft des Scandinavian Journal of Information Systems zum Thema Distributed Participatory Design herausgebracht. Das Sonderheft enthält zwei sehr interessante Fallstudien sowie eine Abhandlung über ähnliche wissenschaftliche Ansätze. Matthias Finck ist Co-Autor der Fallstudie “Intercontextual distributed participatory design: Communicating design philosophy and enriching user experience”.

